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wisser673
Anmeldedatum: 08.03.2006 Beiträge: 3
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| Verfasst am: 08.03.2006, 20:06 Titel: Abzocke bei Hinterhof LPG Firmen , oft Limeted (LTD) |
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Hallo
ich wollte hier meine Erfahrungen wiedergeben bezüglich LPG Gaseinbau in Paderborn. Ich hatte die Auswahl zwischen mehreren Umrüstern, etablierten Autohäusern die LPG Umbau anbieten, oder sogenannten "Hinterhof-LPG Umrüstern", die oft billiger im Umbau sind. Genau da ist aber schon der Haken. Ich wurde geködert mit den tollsten Versprechungen, "wir haben die besten LPG-Anlagen, alle anderen bauen minderwertige Anlagen ein. Wir sind die besten und die billigsten" war die Hauptaussage eines Hinterhof LPG Verkäufers **********edit**********
Leider bin ich auf diesen Trick reingefallen, daher will ich jetzt alle anderen warnen.
Denn 1 Monat nach dem Einbau gab es nur Probleme mit der Motorsteuerung. Und natürlich war ich nicht der erste der diese Probleme hatte, in dem kleinen Hinterhof Büro der Umrüsterfirma sammelten sich immer mehr unzufriedene Kunden die das gleiche oder ähnliche Probleme haben wie ich.
Wie sich später herausstellte, wurden als Umrüstkräfte Arbeiter aus Osteuropa billigst eingekauft, um die Kosten zu senken.
Insgesamt war ich dann jede Woche zur Nachjustierung da, bis es mir reichte und ich Anzeige erstattete. Und siehe da, circa 6 Monate nach dem Einbau hatt die Firma auf einmal Insolvenz angemeldet. Da die Firma aber als eine Limeted (LTD) angemeldet war und der Scheinsitz in England ist, sind sie nicht zu belangen in Schadensersatzansprüchen.
Als ich dann zu einem etablierten Autohaus mit Fachwerkstatt
gefahren bin um das ganze begutachten zu lassen, haben diese den Einbau als "Pfusch und Abzocke" bezeichnet. Es wurden die billigsten Materialien überhaupt verwedet, im Gegensatz zu den Aussagen des "Hinterhof-Verkäufers: hier nur das Beste".
In dem Autohaus hab ich dann auch erfahren, das schon viele Autofahrer auf die Abzockmethoden von diesen Hinterhof Limeted LTD Firmen reingefallen sind. Leider ich auch !
Weiterhin sollen diese Abzocker wohl im Norddeutschen Raum aktiv sein. Paderborn, Nordhorn, Braunschweig, Osnabrück.
Fazit:
Wenn Autogas Umrüstung, dann niemals in einer Hinterhof-Umrüstfirma", die an irgendeiner Ecke mal neu aufmachen und "die besten und billigsten sein wollen" von *****edit***** geführt wird und im Insolvenzfalle nicht zu belangen sind.
Sondern ein etabliertes Autohaus mit Fachwerkstatt, das es schon lange gibt und geben wird (Garantie).
noch ein kleiner Nachtrag:
Der Laden in Paderborn war in der Nordoststadt, in Braunschweig macht an der Hansestr. macht wohl ein neuer Laden von denen auf.
Auch wenn es mich nervt, dass ich mich in div. Foren zu diesem Thema gebetsmühlenartig wiederholen muß:
Aus meiner Sicht als Banker, der in letzter Zeit zunehmend Kreditanträge auch von Ltd's zu prüfen hat, kann ich nur dringendst davon abraten, mit einer in Deutschland tätigen Limited Geschäfte irgendwelcher Art abzuschließen. Leute, glaubt es mir einfach: Wer in Deutschland mit dieser Rechtsform tätig ist, hat zu 99% Dreck am Stecken. Mich kotzt es langsam an. Es sind fast ausnahmslos halbseidene Kaputtnicks, die keine GmbH mehr gründen bzw. führen können oder dürfen, die dann mit einer Limited loslegen, die sie für ein paar Euro mal eben in England haben eintragen lassen.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen von dieser Regel, aber die sind so selten gesäht, dass ich für mich privat längst entschieden habe, mit einer Limited grundsätzlich keine Geschäfte abzuwickeln.
Die Banken sind zurecht dazu übergegangen, diese Rechtsform nur noch mit der Kneifzange anzufassen.
Letztendlich muß das jeder für sich entscheiden. Man sollte sich nur nur darüber im Klaren sein, dass es ein aussichtsloses Unterfangen ist, seine Ansprüche vor englischen Gerichten einzuklagen
Die Masche ist bekannt.
Zu der Firmierung als Ltd.:
Es gibt unter verschiedensten seriösen Gesichtspunkten keinen sinnvollen Grund als britische Limited in D zu firmieren.
Die Erfahrung zeigt entsprechend, dass solche Firmen branchenübergreifend weit überwiegend (99,9%) aus zweifelhaften Gründen gegründet und betrieben werden.
Weiterhin gitb es speziell im LPG-Geschäft eine bekannte Masche. Man findet Hinweise dazu in allen einschlägigen Foren.
Firmen werden von ***edit***** gegründet (meist***edit***).
Dort werden sehr günstige Umrüstungen angeboten, die Arbeit wird meist in einem Tag durchgeführt. Die Werkstätten sind mit ****edit*****
Diese Firmen verschwinden nach einem halben Jahr vom Markt und tauchen an einem anderen Ort wieder auf.
Material und Umrüstqualität sind lausig, Laien erkennen dies meist weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick.
Früher oder später tauchen aufgrund der Montagefehler dann Fehler auf. Betroffene berichten davon, dass sie immer wieder vertröstet werden, bis die Firma schließlich vom Ort verschwunden ist.
Diese Sparfüchse werden also nachhaltig geprellt.
Das System ist in mehrfacher Hinsicht ausgeklügelt.
Wer umrüstet, der sollte sich also genau erkundigen.
Können Vorbehalte nicht ausgeräumt werden, so sollte man die Finger davon lassen.
Geiz ist zwar geil - ohne Hirn kann er ganz schön teuer werden.
Generell ist der beschriebener Fall, ein weiterer Beispiel dafür, dass billig oft eben billig ist. Es wurde schon 3000000000000000 mal beschrieben, dass nicht die Gasanlage, sondern der Umrüster entscheidend ist.
Also geht lieber zu einem seriösen Autohändler mit Fachwerkstatt, die es auch noch in der Zukunft gibt. |
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Tachoteam
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| Verfasst am: Titel: Servicenummer |
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wisser673
Anmeldedatum: 08.03.2006 Beiträge: 3
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| Verfasst am: 12.03.2006, 15:09 Titel: Autogas - Lebensgefahr durch Hinterhof-Umbauten |
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Preiswert tanken und gleichzeitig die Umwelt schonen, da gibt es für Benziner und Diesel zum Glück Alternativen, zum Beispiel PKW, die mit Erdgas oder mit Flüssiggas fahren. Beide Varianten sind im Umweltverhalten besser, kostengünstig bereitzustellen und werden steuerlich gefördert. Wenn - wie zum Beispiel beim Autogas –die teure Umrüstung nicht wäre. Einige Firmen haben genau dort eine Angebotslücke entdeckt. Sie bieten Gasumrüstungen zum Dumpingpreis an, zum Beispiel im Internet, oder auch in Werkstätten jenseits der Grenze in Osteuropa. Eine mitunter explosive Angelegenheit.
Wenn EDV-Experte Dirk Küthe durch die Straßen fährt die Angst mit. Vor 4 Wochen hat ihm eine polnische Werkstattkolonne seinen VW Passat auf Autogas-Technik umgerüstet. Seit dem stinkt es nach Propan und Butan. Ein Funke genügt, und sein Auto explodiert. Trotz Tüv-Abnahme traut sich Küthe deshalb nicht, seine Anlage in Betrieb zu nehmen.
Grund: Das eingebaute Abflussrohr ist zum Innenraum undicht. Das heißt, wenn das Gas austritt gelangen schätzungsweise 8 bar in den Innenraum. Innerhalb von ein paar Sekunden ist der Innenraum mit Gas gefüllt.
Dabei ist Autogas an sich eine tolle Sache. Innerhalb von einem Tag wird so eine Anlage eingebaut. Der Tank kommt in die alte Reserveradmulde, so dass nicht einmal Stauraum verloren geht. Die modernen Einspritzanlagen vertragen sich sogar mit der neuesten Bordelektronik. Wer Autogas fährt, tankt für die Hälfte: Nur etwa 50 bis 60 Cent kostet der Liter.
Allerdings: Gasumbauten sind nichts für den Schnäppchen-Markt, warnt Experte Wolfgang Krause. Er kennt den Grau-Markt – auch den im Internet.
Autogasumrüster Wolfgang Krause:
„Es gibt teure Sicherheitsventile, die kosten zum Beispiel 159 Euro. Diese regeln den Tankfüllstand genau, damit der Tank nicht überfüllt werden kann, beziheungsweise bis zum Rand gefüllt werden kann. Wenn er bis obenhin gefüllt wird, kann er im Sommer bersten. Und dann gibt es auch Sicherheitsventile, die bei ebay in Polen eingekauft wurden, die kosten 19 Euro. Man sieht es alleine schon von der Funktion her, dass diese sich nicht vernünftig einstellen lassen. Das andere Bauteil, das wir haben, sind die Schläuche. Gasgeprüfte Schläuche, die über Jahre elastisch bleiben, damit kein Gasverlust passiert. Bei den Billiganbietern werden hingegen Schläuche verwendet, die man hier in unserer Region für Wasser oder sonstige Sachen benutzen würde, aber nicht für Gas. Die werden dann nach 2 bis 3 Jahren spätestens brüchig und es tritt ein Gasverlust im Motorraum auf. Was dann zur Explosion führen kann.“
Wir wollen wissen: Wie gefährlich sind die Bastlerumbauten wirklich? Mit versteckter Kamera treffen wir uns auf einem Berliner Hinterhof mit einem Autohändler. Für nur 990 Euro will er uns einen alten Golf auf Gas umrüsten.
Dem Autohändler ist es egal, welche Größe der Tank haben soll. 60 Liter oder 80 Liter ist für ihn - wie er meint - Jacke wie Hose. Vier Tage später ist der Golf fertig. Er wurde angeblich irgendwo in Polen umgebaut. Gemeinsam mit unserem Umrüster wollen wir das Fahrzeug bei der Dekra vorführen. Doch: Der Prüfer will den dubiosen Umbau nicht abnehmen. DieTank-Längssicherung in Fahrtrichtung fehlt und vieles mehr. Zum Beispiel sind auch die Verdampfer lose. Das alles kann gefährdend sein.
Wir vertagen uns wieder. Nicht, dass unser Autogasumbauer die Anlage nachbessern will. Nein, er will bloß einen Prüfer finden, der die mangelhafte Gasanlage bedenkenlos einträgt.
Zwei Tage später: Unser Kontaktmann hat es geschafft. Der TÜV Rheinland hat den mangelhaften Einbau abgenommen. Jetzt ist die Autogasanlage offiziell zugelassen. Mit dem klapprigen Golf fahren wir zum Dekra-Technologie-Zentrum am Lausitzring. Dort lassen wir den Umbau ausgiebig unter die Lupe nehmen: Abgas-Test, Leistungsprüfstand, Dichtigkeitsprüfung und Funktionsprüfung. Das Urteil fällt verheerend aus. Der Reduzierverdampfer ist locker und über die starre Gasleitung verbunden. Hier würden sich in absehbarer Zeit Brüche andeuten.
Außerdem hat die Dekra festgestellt: Mit Gas-Betrieb verliert unser Golf 20 PS an Leistung. Noch schlimmer: Wenn das System von Gas auf Benzin umschaltet, geht plötzlich der Motor aus. Lebensgefahr bei jedem Überholmanöver.
Doch wie steht es um die Explosionssicherheit? Kann wirklich Nichts passieren, wenn es im Auto ständig nach Gas riecht?
Die Firma Ibexu im sächsischen Freiberg hat sich auf Dichtigkeitsprüfungen von Gasanlagen spezialisiert. Die Explosionsexperten können über unseren Einbau nur den Kopf schütteln. Sie stellen fest, dass die Anordnung der Gasanlage mit einem frei stehenden Tank im Kofferraum eines Fahrzeuges in dieser Weise, nur mit zwei Schrauben befestigt, gerade auch im Hinblick auf Unfallereignisse, fragwürdig erscheinen. Sie kennen andere konstruktive Lösungen, die deutlich sicherer sind. Die Gefahr besteht, das beim Beladen des Fahrzeuges, diese Leitungen verletzt beschädigt werden.
Im Moment hält die Anlage dem Druck stand, aber in spätestens zwei Jahren, so die Experten ist das System marode und das Gas strömt aus.
Fazit:
Hände weg von billigen Autogaseinbauten auf dem Hinterhof
http://www.swr.de/ratgeber-auto/archiv/2006/03/11/index3.html |
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Andy Moderator
Anmeldedatum: 20.10.2004 Beiträge: 856 Wohnort: Niederlande
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| Verfasst am: 16.03.2006, 13:41 Titel: Autogas - Lebensgefahr durch Hinterhof-Umbauten |
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...(Ausländer natürlich-1Tscheche,1Pole,2Türken)
Das Thema wird geschlossen.Das ist kein Forum um über ausländische Mitbürger zu urteilen...
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